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brouillard!

 

Vor einigen Jahren ging ich an einem Wintertag im Elsass spazieren, es herrschte starker Nebel. Querfeldein stapfte ich durch den Schnee. Schon bald wurde die Sicht so schlecht, dass es keinen Horizont mehr gab. Die Schneefläche ging nahtlos in das Weiss des Nebels über. Für einige Momente verlor ich jeden Anhaltspunkt. Ohne Horizontlinie war ich gezwungen mich neu zu orientieren, vorher Belangloses wurde plötzlich wichtig, meine Wahrnehmung der Landschaft veränderte sich unvermittelt. Ich begann mit meiner alten Hasselblad ins Weiss hinein zu fotografieren, fasziniert von der Reduktion meines Sehens und dessen Wirkung auf mich. Winter für Winter wartete ich von da an in den letzten Jahren auf solch dichten Nebel. Die Fotografien entstanden im Elsass zwischen den Gemeinden Leymen, Bettlach und Folgensbourg.

 

 

A U S S T E L L U N G E N

 

“…Wo der Mensch desorientiert ist, ist auch das Auge verloren. Fotografen, vor allem wenn sie analog arbeiten, muss dieser seltsame Schwebezustand als Metapher für den Prozess des Entwickelns erscheinen. So als ob in der Dunkelkammer Schemen auftauchen, die mehr und mehr Konturen gewinnen….”

Annette Hoffmann, Basler Zeitung

 

 

 

art Karlsruhe, Karlsruhe 2019

 

 

Photo Basel, Basel, 2018

 

 

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Galerie Monika Wertheimer, Einzelausstellung, Oberwil, 2016

 

 

P R E S S E S P I E G E L